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Dieses Rezensionsexemplar wurde mir vom Arena Verlag zu Verfügung gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlichst für die Bereitstellung des Buches bedanken.

4/5

Sieben - Spiel ohne Regeln

von M.A. Bennett

Genre: Jugendbuch | 400 Seiten | erschienen Juni 2021 | Verlag: Arena Verlag

ISBN 978-3-401-51229-7 | Taschenbuch: 10,00 Euro

Klappentext

Wer willst du sein: Opfer oder Täter?

Nach jahrelangem heftigem Mobbing an der Schule hofft Link, dass sie alle tot sind. Dass sie umgekommen bei dem Flugzeugabsturz, den er wie durch ein Wunder überlebt hat. Aber sein Hochgefühl währt nur kurz. Denn Links Mitschüler sind alle noch da – sie sind mit ihm auf einer tropischen Insel gestrandet und mehr als bereit, ihn weiter zu erniedrigen.

Ziemlich schnell jedoch ist klar: Hier in der Wildnis steht die Schulhierarchie auf dem Kopf. Das Recht des körperlich Stärkeren ist außer Kraft gesetzt und einzig Link als Nerd verfügt über das Wissen zum Überleben.

Sie haben dich gedemütigt, bis du am Boden lagst. Was würdest du tun, wenn endlich DU am Drücker wärst? Wie schlimm wäre deine Rache?

Jetzt machst DU die Regeln. Jetzt wird das Opfer zum Täter.

Rezension

"Was sind deine Lieblingstracks? Wenn du auf einer einsamen Insel gestrandet wärst... [...] ... welche würddest du dann mitnehmen?"

M.A. Bennett in Sieben - Spiel ohne Regeln (S. 194)

Cover: Das Cover fängt gut den Ort der Geschichte ein und hat mich dazu gebracht, mir das Buch näher anzusehen.

Innengestaltung: Die Kapitelüberschriften sind deutlich vom Text abgehoben, weiterhin findet man immer wieder eine Schallplatte unter der ein Song steht.

Inhalt: Der Beginn des Buches war für mich etwas schleppend und auch unrealistisch, denn ein Nerd, der absolut keinen Sport mag, soll unbedingt auf eine Sportschule gehen und wird dort ganz übel gemobbt. Es gibt auf der Schule eine Rangordnung, geradezu eine Hierarchie, die so deutlich und gut beschrieben ist, dass das für mich als Vorgeschichte völlig ausreichend wäre. Leider fand ich, wurde hier etwas übers Ziel hinaus geschossen, es wurden viele Klischees genannt und immer wieder das Mobben erwähnt, was zuvor schon mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. 

Als es dann endlich auf die Insel ging und sich die gesamte Geschichte quasi um 360 Grad drehte, wurde es für mich richtig interessant. 

Es war spannend mit anzusehen, wie die Jugendlichen sich auf der Insel alleine durchschlagen, wie sich die Rangordnung regelmäßig verändert, wie einzelne Personen reagieren und agieren.

Die Spannung war da und wurde permanent auf einem gutem Level gehalten, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahinflogen. Der Mittelteil des Buches ist wirklich hervorragend gelungen und es gab einige Wendungen, die ich dann so doch nicht vorhergesehen habe.

Das Ende wiederum fand ich leider etwas absurd, dennoch passte es eben irgendwie zur Geschichte.

Ein guter Jugendthriller, als leichte Lektüre für Zwischendurch.

Fazit: Der Spannungsgeladene Anteil in dem Buch ist sehr hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Leider konnte ich zu den einzelnen Charakteren keinen Bezug fassen, dennoch hat mich die Lektüre gut unterhalten und mir ein paar schöne Lesestunden bereitet.

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